
 BERECHNEN LOG-PERIODISCHER DIPOLANTENNEN v-7xx von DL9HCG @ DB0HHB
 Guenter Lindemann, Meiendorfer Str 25, 22145 Hamburg, Tel 040-678 15 94
 
 Das Programmpaket umfasst 5 wesentliche Teile:
 
	1.) 2-PROGR.TXT  = dieses Infofile und weitere unter INFOS;
	2.) LPDA-XX.exe  = Berechnungsprogramm, Quellcode geschrieben mit 
			   PowerBASIC 3.20, fr PCs mit 80286 Prozessor 
			   und hoeher mit VGA Karte unter DOS lauffaehig. 
	3.) ANSICHT.BMP  = perspektivische Zeichnung einer 3 El. LPDA, 
		           die eine gute Hilfe zum Selbstbau sein kann.
	4.) ANSCHLUS.BMP = Detailzeichnung des Koax-anschlusses.
	5.) GEWDIAGR.BMP = Gewinn-Ermittlungsdiagramm. 

 
 V O R W O R T 
 Das  LPDA- Berechnungsprogramm ist  Benutzergefhrt.  Alle weiterfhrenden
 Programmablufe sind im Eingabefenster angegeben.

 Bisherige Eingaben  werden in einer Datei:  INI.DAT gespeichert und knnen
 beim neuen Start im Eingabefenster  angezeigt werden. Bei Beginn ohne vor-
 handene Datei INI.DAT kommt man ins Eingabenfenster,  wo alle Vorgabewerte
 auf Null gesetzt sind.  Nachdem die Eingaben gemacht wurden  erstellt sich
 eine INI.DAT selbst.
 
 Der Programmablauf ist kinderleicht. Jeder Schritt ist in den Eingabebild-
 schirmen unten (rot umrandet) ausfhrlich erklrt.
 

1) Einstiegsbildschirm 
 Der Einstiegsbildschirm enthlt die DOS-Directory.  Es werden die  Dateien
 im Verzeichnis LPDA angezeigt als Denkhilfe zum Aufruf eines evtl. vorhan-
 denen Filenamens. Das funktioniert nur, wenn sich das Programm im Directory
 C:\LPDA befindet. Denn dort sucht LPDA nach den Filenamen.
 
 
2)  Dateinamen auswhlen
 Hier kann ein  evtl. schon erstelltes File  abgerufen werden,  mit dem man
 schon frher  eine Antenne ausrechnen lassen hat.  Wird hier kein Filename
 eingegeben, dann ldt das Prg. das File << INI.DAT >> sofern vorhanden was
 den letzten Stand einer Berechnung ohne Filenamen zum Inhalt hat.
 Nachdem eine Berechnung fertig ist, kann man ihr einen Namen geben. In dem
 Fall hat das File  unter vorherigem Namen  und das mit dem neuen Namen den
 gleichen Inhalt:  Wurde also INI.DAT geladen,  neuberechnet  und unter dem
 Namen NEU gespeichert,  dann haben  INI.DAT und NEU.DAT den gleichen neuen
 Inhalt.
 

3) Nach << RETURN >> Ausgabebildschirm
 Der Ausgabebildschirm zeigt in der linken Spalte die Elementlngen, in  der
 mittleren Spalte die Abstnde von Ele. zu Element und in der rechten Spalte
 die Abstnde ab Element (1) als Gesamtabstand eingetragen sind.

 In den obersten Zeilen sind die Angaben zur Antenne zu finden: Duoband-oder
 Einband-Antenne; (Dateiname); Grenzfrequenzen; Gewinnangabe (wenn mglich);
 Bei einer Duoband-Antenne  gibt es eine zweite Zeile (rot),  in der nur die
 Angaben  des zweiten Frequenzbereiches erscheinen.  Fr den ersten  Bereich
 kann man die Gewinnvorhersage aus dem Gewinn-Ermittlungsdiagramm ersehen. 

 In der dritten Zeile (gelb), findet sich links  der Richtwert des krzesten
 Elements (Das Prg. hat hier einen Spielraum). Und in der 3.Zeile rechts ist
 der Richtwert des Space- (Element-abstandsfaktors) vorgegeben,  bei dem der
 Maximalgewinn erzielt wird. Ist dieser Richtwert anders als der Eingabewert
 fr den Spacefaktor, dann mu zur Ermittlung des Gewinns das Gewinn-Ermitt-
 lungs-Diagramm herangezogen werden, mit den beiden Daten der 4. Zeile. 

 Jetzt ist der Moment, mit der Taste << DRUCK >>, (PRNT SCRN) 
 seine Wunschantenne auszudrucken.  Nach << RETURN >>  erscheint  unten ein
 Men, welches zu weiteren Programmpunkten verzweigt:

x	Mit << x >> << RETURN >> das Programm beenden.
<-	Mit nur << RETURN >> Eingaben-Fenster ( Neue Werte eingeben ).
b	Infobildschirm z. Bau der Antenne mit Bild der Antenne.
d	Dateinamen-Fenster. Die Wunschantenne wird mit Namen gespeichert.
g	Gewinn-Ermittlungsdiagramm. Vorhersage bei abweichendem Spacefaktor.
 


 4) Bei << RETURN >> Eingabebildschirm
 Die erste Frage ist mit  "j"  oder  "n" zu beantworten. Bei Ja bekommt man
 die Berechnung einer Antenne, die auf der dritten Oberwelle einen greren
 Gewinn hat, als eine Einbandantenne.  Eine Einbandantenne "geht" zwar auch
 auf der dreifachen Frequenz, aber nur mit dem Gewinn wie auf dem Unterband.
 Ist Ja geantwortet,  so wird automatisch der Space-Richtfaktor  so gesetzt,
 da die Elementabstnde einer Antenne des Oberbandes entsprechen.

 4.1)
 Die Frage nach der unteren Grenzfrequenz ist in MHz zu beantworten, danach
 dann Return.  Gebraucht wird die untere,  wie auch die obere Grenzfrequenz 
 zur Errechnung des laengsten  (Element (1) und des kuerzesten Dipols. (Ele-
 ment (n).
 
 4.2)
 Es folgt die Frage nach dem Elementverkrzungsfaktor. Wenn z.B. .95 einge-
 geben wird, werden alle vor dem laengsten El. befindlichen Elemente jeweils
 um den Faktor 0,95  also um 5% kuerzer.  Ebenfalls veraendern sich in glei-
 cher Weise die Elementabstaende.
 
 4.3)
 Die Frage nach dem Elementabstandsfaktor  ist zugunsten des neuerdings be-
 nutzten SPACE-Faktors gewichen. Der Spacefaktor wirkt sich dahingehend aus, 
 dass der Abstand vom laengsten  (El 1)  zum davor befindlichen (El 2) Dipol 
 festgelegt wird.  Hier koennen Werte von 0.05 bis 0.188 eingesetzt werden. 
 Ist dieser Faktor festgelegt, dann weiss das Prg den Abstand 1.   Von hier
 verkuerzen sich die Elementabstaende um den Element-Verkuerzungsfaktor.
 Der Space-Richtwert wird vom Programm vorgegeben und kann mit << RETURN >>
 bernommen werden, um den Maximalgewinn der Antenne zu erreichen.

 Nach Abschlu der Eingaben erscheint wieder der Ausgabe-Bildschirm ( 3))
 Jederzeit zu beenden ist das Programm mit << STRG + PAUSE >>
 

5) Drucken des Ausgabebildschirms
 Wer ber einen Drucker verfgt, der nur unter Windows ausdrucken kann, der
 mu zu einem Trick greifen:
 a) Das Programm LPDA unter Windows laufen lassen
 b) Wenn nun der gewnschte Ausgabebildschirm erscheint, wie oben angegeben
    die  DRUCK bzw. PrntScrn-Taste drcken.  Mit dem Druck  auf diese Taste
    wird der Bildschirm-Inhalt in den Windows Zwischenspeicher bernommen.
 c) Jetzt wird der Windows-Schaltbutton ganz oben links angeklickt,  und es
    erscheint ein Pull-Down Men mit der Option << WECHSELN ZU >>. 
    Das whlt man an, und startet ein vorhandenes Grafik-Programm - wie z.B.
    Paintbrush.
 d) Dort, wie in fast allen Grafikprogrammen gibt es meist in der oberen Be-
    fehlsleiste DATEI - und darin die Option EINFGEN. Dann sollte der Bild-
    schirm nun eingefgt sein.  Man kann so dem Kind einen Namen geben,  es
    abspeichern, ausdrucken, grafisch verndern usw.
  
   
 
 Viel Erfolg wuenscht DL9HCG, Guenter.
 Weiterhin sind Erfahrungsberichte sehr erwuenscht - besonders 
 auch negative hi -             (Man kann nie genug lernen...)   
 DL9HCG @ DB0HHB.#DEU.EU   Tel. 040-678 15 94 (bis 23:00)